proc logistic

Kann man in proc logistic auch eine kategoriale (aber nicht ordinale und auch keine binäre) Zielvariable benutzen?
Oder geht es nur über Dichotomisierung (binäre Dummy-Variablen)?
Danke.

PROC LOGISTIC mit kategorialer Zielvariable

Ja, es geht, es gibt dafür auch ein Beispiel in der SAS-Dokumentation: Example 42.4: Nominal Response Data: Generalized Logits Model
Die Variable style mit drei Ausprägungen ist dort die Zielvariable.
Hier eine Kopie des Beispiels aus der SAS-Online-Dokumentation:

data school;
   
length Program $ 9;
   
input School Program $ Style $ Count @@;
datalines;
1 regular   self 10  1 regular   team 17  1 regular   class 26
1 afternoon self  5  1 afternoon team 12  1 afternoon class 50
2 regular   self 21  2 regular   team 17  2 regular   class 26
2 afternoon self 16  2 afternoon team 12  2 afternoon class 36
3 regular   self 15  3 regular   team 15  3 regular   class 16
3 afternoon self 12  3 afternoon team 12  3 afternoon class 20
;

proc logistic data=school;
   
freq Count;
   
class School Program(ref=first);
   
model Style(order=data)=School Program School*Program
         /
link=glogit;
run;

Danke. Verstehe ich es

Danke.
Verstehe ich es richtig, dass '(order=data)' genau dafür steht, dass SAS die Variable 'style' als nicht ordinal ansieht?

ORDER=DATA

Nein, das bedeutet, dass die Ausprägungen der Variablen style im Output in der Reihenfolge aufgeführt werden, wie sie in den Daten vorkommen und nicht alphabetisch sortiert. PROC LOGISTIC erkennt selbst, dass es sich um mehr als zwei Ausprägungen handelt.

Das reicht aber nicht. Ich

Das reicht aber nicht. Ich brauche, dass SAS die Variable mit den Ausprägungen 1,2,3,4 und 5 als eine nicht ordinale Variable ansieht, weil diese 1 bis 5 einfach Kodierungen sind, die Reihenfolge spielt keine Rolle. Wie kann ich SAS sagen, dass es keine ordinale Variable ist?

LINK-Funktion

Die Art des Modells, das verwendet wird, legt man über die LINK-Option in der MODEL-Anweisung fest. Normalerweise wird, wie Sie ja festgestellt haben, die Responsevariable als ordinal angenommen und ein kumulative Logitmodell verwendet. Wenn man LINK=GLOGIT angibt wie im Beispiel, dann wird das generalisierte Logitmodell verwendet. Siehe MODEL-Statement, LINK-Keyword. Welches Modell verwendet wird, kann man auch im Log sehen.

Vielen Dank!

Vielen Dank!