Installieren von CD, Lizenzdatei per email bekommen

Endlich habe ich auch eine SAS-Lizenz für meinen Laptop zu Hause. Nun habe ich vom Rechenwerk der Uni zwei CDs bekommen, die das Programm (inklusive Installationsshield) enthalten. Die Lizenzdatei habe ich per email bekommen und gespeichert. Sie heißt sid-913-WINDOWS.
Wenn ich die Installation starte, lautet die erste Frage, welche Methode zum Abrufen der SAS Installation Data verwendet werden soll. Alternativen sind "Vorhanden" und "Datei".
Welche ist für meinen Fall richtig? Datei, oder?
Muss ich die Lizenzdatei irgendwie umbenennen? sie hat ja irgendwie keine Endung....ich bekomme immer die Fehlermeldung, dass beim Verarbeiten des DATA-Paketes ein Fehler aufgetreten ist...Oder muss ich da noch gar nicht die Lizenzdatei, sondern das CD-Laufwerk angeben?
Wäre sehr dankbar für Hilfe...

Ein Lösungsversuch

Hallo,

drei Ideen zum Installationsproblem.
1. Ich erinnere die letzte SAS-Installtion nicht genau, aber "Datei" klingt richtig, und wenn hinterher das Menü zur Auswahl einer Datei erscheint, sollte es wohl richtig sein.
2. Wir bekommen die SID-Dateien mit Endung txt, die auch im Installationsprozeß erkannt wird.
3. Die Fehlermeldung weiß ich ad hoc nicht zu interpretieren. Was bei uns vorgekommen ist und ebenfalls immer wieder zum Abbruch der SID-Verarbeitung geführt hat, war die Unix-Formatierung der Datei, d.h. die Zeilenumbrüche sind anders codiert und werden von der SAS-Installation unter Windows nicht korrekt interpretiert. Wenn die SID-Datei ansonsten korrekt ist (ich kann ja leider keine gültige und funktionierende zum Vergleich anhängen...), überprüfen Sie doch ggf. mal mit einem geeigneten Editor (z.B. EditPad Lite), ob die Datei unix-formatiert ist.

Viel Erfolg und beste Grüße

Felix Mader

Unix-Formatierung

Hallo,
zur Windows-/Unix-Formatierung von Text-Dateien ist zu sagen:
Wenn die Lizenzdatei per email kam, dann kam sie bestimmt auf einem Windows-PC an. Das gilt ganz gesonders, wenn die Lizenz für Windows bestimmt ist.
Wenn man die Lizenzdatei auf einem PC speichert, dann ist sie (ganz sicher) "Windows-Formatiert".

Der Unterschied ist ganz einfach die Codierung vom Zeilen-Ende:
UNIX nimmt EIN Byte mit dem Code LF (Line Feed [Hexa 0A])
Win/DOS nimmt ZWEI Byte: erst Code CR, dann Code LF (Carriage Return [Hexa 0D], Line Feed [Hexa 0A]).
Muss man sich das wie die alte mechanische Schreibmaschine vorstellen: Wenn Zeile voll, dann muß die Walze eine Zeile hoch (=LF=Line Feed) und der "Wagen" muss wieder auf Zeilenanfang (=CR=Carriage Return) gestellt werden.

Wenn man Dateien im binär-Modus per ftp durch die EDV-Welt transferiert, dann kann das Problem entstehen (z.B. Quelle ist UNIX, Ziel ist Windows und Type=Binary). Wenn man "normal", also im Ascii- oder Text-Modus, arbeitet, dann wird automatisch konvertiert.
Wenn Quelle und Ziel identische Systeme sind (also Win-Win oder Unix-Unix), dann ist der Transfer-Typ (bei einer Text-Datei) sowieso egal (egal ob Type=Binary oder Type=Ascii).

Gruß
Hans Kneilmann, Schäfer Shop GmbH (SSI)